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bannt setzte er das Bübchen auf einen hohen Schemel und schraubte ihm irgend ein Ting, das hinter demselben war, an den Kopf, so daß er ihn nicht mehr uindrehen konnte. Der Schemel stand dem dunkeln Kasten gerade gegenüber und neben diesem war auf einer Stange ein Vogelhaus angebracht, worin ein Kanarienvogel herumhüpfte und lustig sang, denn die Sonne schien hell durch die vielen Glasscheiben herein. „Guck' nur immer den Vogel an," sagte der Photograph, während er sich am Kasten zu schaffen machte und das Tuch ganz darüberhin breitete, „rühre Dich beileibe nicht, während Du mich laut zählen hörst; erst wenn ich „So" sage, darfst Du Dich wieder bewegen!"
Damit verschwand der Kopf des Photographen einen Augenblick unter dem Tuche, dann fing er an zu zählen: Eins, Zwei, Drei, Vier — — dem Bübchen war es sehr ängstlich zu Muthe, es war Alles so sonderbar. Er kam sich vor, als wäre er ganz allein gelassen worden in diesem Hause, das ja ein gläsernes Dach hatte, wie die Wasserpalästc in den Märchen. Anna hatte nicht neben ihm bleiben dürfen, die hatte der Photograph in eine Ecke gestellt, weit hinter ihm. Das Bübchen hatte solche Angst sich zu rühren, daß er den Athem anhielt, sein Kopf, der ja festgeschraubt war, rückte auch nicht um ein Haarbreit, und daß er mit allen Fingern der rechten Hand fortwährend leise trommelte, merkte er gar nicht vor "Anstrengung, Kopf und Beine unbeweglich zu erhalten.
„So!" sagte der Photograph, und das Bübchen that einen tiefen Athemzug. „Nun wollen wir sehen, was daraus

