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geworden ist, und Tu kannst indessen heruinspringen, so viel Du Lust hast." Das ließ unser Bübchen sich, nicht zweimal sagen. Froh, seine Glieder wieder rühren zu können, sprang er auf und ab, ließ sich von Anna loben, daß er so still gesessen hatte, und war voll Erwartung. Es dauerte gar nicht lange, bis der Photograph wiederkam. „Wir müssen noch einmal anfangen," sagte er lachend, „Dn hast Dein Pfötchen nicht still gehalten, nun sind aus den fünf Fingern ungefähr vierzig geworden und eine Hand hast Tu auf dem Bilde, so groß wie die des Riesen Goliath!"
Das war denn doch dem Bübchen außer Spaß! Er hatte sich so geplagt, die Anna hatte ihn eben noch gelobt und nun sollte das Bild nichts taugen! „Der Abmaler kann nichts!" rief er bitterböse. Anna redete ihm freundlich zu, bis er sich wieder setzte, aber es geschah lange nicht so akkurat und steif wie das erste Mal, denn er war grimmig. Als der Photograph schon seinen Kopf unter das Tuch steckte, warf das Bübchen noch geschwind das rechte Beinchen über das linke, wobei ihm das gestickte Höschen hinaufrutschte und das kleine weiße Knie sichtbar wurde. „Bleib' so!" rief der Photograph eifrig, „die Stellung ist hübsch und ungezwungen und jetzt, aufgepaßt! Eins — Zwei — Drei — — Diesmal hielt das Bübchen seine Finger krampfhaft still und saß wie in Stein verwandelt.
Vergnügt kam auch der Photograph nachher aus dem Nebenzimmer zurück. „Diesmal ist es gut gerathen!" rief er. „Uebermorgcn Mittag kann das Bild abgeholt werden!"

