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in einem ordentlich eingerichteten Hanse lebe, der Geist dieses Hauses reiße ihn am Ende fort.
Der Hofrath erstaunte, schüttelte den Kopf und schwieg sinnend. Daß Fritz anders sei, pflichttreuer, aufmerksamer, fand er auch, doch die Ursache war ihm nicht ganz klar.
„Entwickelungm sind immer Geheimnisse," tröstete er sich endlich, „der kühnste Forscher durchdringt sie nicht. Sind aber die Resultate wie dieses, so kann man damit zufrieden sein."
In der That gestaltete sich von dieser Zeit an das Familienleben im Bronnerschen Hause auf erquicklichere Weise, und es glichen die folgenden Jahre einer muntern Seefahrt bei Sonnenschein und günstigem Winde; die Peinlichkeiten und Klagen der Hausfrau und sonstige kleine Unfälle wurden von den eingewöhnten, starken Seefahrern nicht höher geachtet als das Sausen des Windes und daS Kräuseln der Wellen.
Viele Freude machten den beiden Adoptivkindern des Hauses ihre gemeinschaftlichen Studien; sie bereiteten sich zusammen vor und unterstützten sich dabei mit ihren besondern Gaben. Fritz war in der Grammatik fester, weil er Lateinisch verstand, doch Thea las besser, sprach geläufiger, und erfaßte schneller, als er, die besondern Wendungen und Eigenthümlichkeiten, in welchen der Geist einer Sprache sich zeigt. Im Englischen, das Beide dem Französischen vorzogen, lasen sie mehrere talos von Miß Edgeworth, und wagten sich endlich sogar an einige der prosaischen Werke von Walter Scott. „Diese Stunden," sagte Fritz, „wären mir eine wahre Lust, eine Erholung nach den angreifenden Studien der Schule, wenn Mr. Boscaven mir nicht ewig an meiner Aussprache mäkelte; ich weiß gar nicht, wie ich's ihm recht machen soll. Mit Dir verfährt er viel säuberlicher — ist er wohl mit der Tante verbündet?"
„Schwerlich," entgegnete Thea lächelnd; „Du mußt bedenken, Fritz,

