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gemacht, an dem ihr Abendsüppchen sich eben wärmte, wie sie selbst ihre erstarrten Hände, und bedachte mancherlei wichtige Dinge! Bon fern hallten langsam und feierlich die Glocken, die den Sonntag einläu­teten; die ernsten, tiefen Klänge riefen manches in ihr hervor, was ihr besonders auf der Seele lag. Die neblige Insel der Vergangenheit enthüllte einzelne ihrer Ansichten, sie gedachte ihrer Eltern, die längst gestorben, einer Schwester, die ihnen vor wenig Jahren gefolgt, eines Bruders, der im Kriege gefallen war.

Die Vereinsamte ward wehmüthig bei diesen Erinnerungen, doch, dachte sie, der alte Gott lebet noch, er hat mich noch nie sinken lassen, kann ich doch alle Sonntage sein Wort hören, und wenn die Festtage kommen, »och öfter und habe ich nicht mein Häuschen mit Stall und Ziege und meine Mieze, mein Gärtchen und meine drei Hühners Auch habe ich noch immer genug erwerben können, um mein ordentliches Auskommen zu haben!

Dies Thema war ein Liebling Magdalenas; sie verweilte dabei und ging inS Einzelne.Der Vierteljahrzins für die Schuld auf mei­nem Hause liegt bereit," rechnete sie,der Boden ist voll Heu für meine Ziege, Aepfel, Birnen und Pflaume» habe ich geerntet, Erbsen, Bohnen auch, genug für mich allein. Bei Riechers soll ich ein Dutzend Hemden nähen, dafür giebt mir die Bäuerin Kartoffeln, mein Brennholz habe ich mir auch so erworben, und das tägliche Brod, o dafür brauche ich nicht zu sorgen, das bekomme ich da, wo ich arbeite, und für den übri­gen Lohn kann ich mich nähren, wenn ich zu Hause bin. Aber die Klei­dung, die ist schwerer zu erlangen, und sie muß doch auch da sein. Hab' ich doch schon so lange darnach gestrebt, ein nettes, schwarzwollenes Kleid zu habep, Rock und Jacke und eine pasiende Schürze dazu," dachte sie weiter, und ihre Augen leuchteten in der Dämmerung,mein Sonn­tagskleid ist so abgetragen... und jetzt bin ich nahe daran! Ja,

Aurora. ß