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statte nicht genug beschreiben." Er fügte nun einige Einzelheiten hinzu, die lebhafte Theilnahme, Trauer, ja Entsetzen erweckten.
„Aber den Armen wird und muß doch geholfen werden," seufzte Jda. „Gewiß," sagte Conring, „wenn eS nur schnell und genügend geschieht! Es ist eben eine schlimme Jahreszeit, an Wiederbau ist jetzt nicht zu denken, die Armen müssen für den Winter untergebracht werden — wo sollen alle die Mittel herkomme»?"
Paul war aufgesprungen, hatte sein Geldtäschchen geholt, und schüttete den Inhalt desselben in deS Vaters Händen die andern Kinder folgten nach und brachten, was sie hatten. „Ich danke Euch, ich danke Euch. meine lieben Kinder." sagte der Vater gerührt, während die Mutter ihre Thränen trocknete.
„Wollen Sie mein Scherflein auch annehmen," flüsterte Jda verschämt.
„Ach," rief Agathe ungeduldig, „was wir thun können, ist gar zu wenig, der gute Wille wärmt die Erfrierenden nicht, wir müßten etwas Größeres, Allgemeineres unternehmen; ah, ein Concert etwa?"
„Ein guter Gedanke," rief Conring erfreut.
„Ich kenne den Concertmeister Billweber von Hamburg her," fuhr Agathe mit Feuer fort, „ich will zu ihm gehen, ihm die Dringlichkeit der Sache vorstellen, ihm meine Mitwirkung anbieten, wenn es Ihnen recht ist, Frau Conring?"
„Ganz einverstanden," betheuerte diese. „Wilhelm, Du begleitest wohl Fräulein von Waldenhoven!"
Der schnell gefaßte Plan ward schnell ausgeführt, der Concertmeister gewonnen; mehre Musiker und Dilettanten versprachen bereitwillig mit ihrer Kunst für die Verunglückten zu wirken. Schon am nächsten Tage erschien die Ankündigung deS Concerts in allen Blättern, und in kurzer Zeit kaui es zu Stande. Agathe war die Seele des Ganzen,

