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der großen Lampe dieser zudrehte, zu mir aufs Sopha; Laura, mache Du den Thee! Angelika kann Dir nachher helfen, uns zu versorgen!"
Alles ordnete sich um den Tisch, da bemerkte Antonie die beiden Knaben, die sie im Garten gesehen, aus einer Ecke des Zimmers, wo sie spielend auf dem Teppich gesessen, hervorkommen und sich dem Sopha nähern. Der Aeltere pausbäckig und kräftig, mit großen, neugierigen Augen, trat unbefangen auf Antonie zu und sagte: „Es freut mich, daß Du wieder gesund bist! Da schenke ich Dir ein Haus, daß Du darin wohnen kannst!" Zugleich stellte er ein von Thon geformtes, kleines Gebäude vor sie hin, welches viele Aehnlichkeit mit einem griechischen Tempel hatte.
Der Kleinere, ein hübscher Krauskopf mit verschämten Mienen, druckte sich an seinen Bruder, und legte eine Thiergestalt, ebenfalls von Thon, neben das Haus, indem er flüsterte: „Das von mir, er soll das Haus bewachen!"
Antonie dankte gerührt und liebkoscte die Kleinen. Eifrig aber zog Regine die Kunstwerke zu sich heran, und die Kinder waren augenblicklich an ihrer Seite. „Nicht übel," rief sie, „Rudolph, Du hast Dir Mühe gegeben!"
„Ja, Großmutter," betheuerte dieser erglühend, „immer brachen mir die dummen Säulen wieder ab, und sie sollten doch nun einmal so hoch werden!"
„So sind sie aber gut von Höhe, mein Kind!"
Der Knabe erglühete. „Jetzt muß ich auch eine Kirche machen, so eine wie da hinten in der Stadt steht..."
„Das wird Dir noch zu schwer sein," warnte Regine.
„Ja, schwer ist eS," versetzte der junge Bildner seufzend: „aber deswegen grade!"
„Und Du, mein Walterchen," fuhr die Matrone fort, indem sie

