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Sehen Sie mein hübsches Stübchen, ob man dem mein Glück nicht gleich ansieht?"

Antonie schlief in einem Schlafzimmer mit der Wirthschafterin, hatte aber nebenbei ein kleines Kabinet für sich, und dies war es, was sie ihr Stübchen nannte. Es war in der That reizend. Epheu umrankte den Sitz am Fenster, Blumen der verschiedensten Jahreszeiten, einheimische und fremde, schmückten und umringten den Tritt, auch die Rose fehlte nicht, noch die Bchrthe.

Das ist allerliebst!" rief Regine,der ganze Fenstersitz ist ein Kranz, und ein wunderschön geordneter! Siehe, da hast Du ja auch Dein Verlornes Myrthenbäumchen wieder! Und dies hat noch mehr Knos­pen als dreiunddreißig!"

O, viel mehr," entgegnete Antonie,der gute Herr Schollmann hat eine noch glücklichere Hand als ich, und natürlich versteht er die Blumenpflege viel besser."

Regine fragte nun, indem sie sich behaglich in die Bütte des Kranzes setzte, nach AntonienS Leben und Beschäftigungen, und diese gab in heitrer, beredter Weise darauf Antwort. Aber mochte sie von errungenen Kennt­nissen in der Wirthschaft sprechen, oder fröhlich ihre Kommode aufziehen, um die Schichte von Wäsche zu zeigen, die sie genäht, oder berichten, was sie in Botanik und Gärtnerei, oder vom Inspektor gelernt, immer klang der gute Herr Schollmann durch, ja er verlor das Herr am Ende ganz und gar, und ging dadurch nur um so leichter vom Munde.

Nun mußt Du mich auch aus diesem kleinen Garten in den großen führen, mein Kind," sagte Regine aufstehend,dieser macht mich begierig auf den andern."

Der große Garten brachte seinem Pfleger nicht mindere Ehre, die größte Sauberkeil vereinte sich darin mit geschmackvollem Reichthum, nichts war vernachlässigt, nichts erschien gekünstelt. Es lvar eben die Zeit deS