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Musik ['i'f/ftigo. f'treao Seuv^nnfj und ein Stiief anbere Erbe wirb mir die Grillen halb verjagen.'
-Da? nehme ich gern an, obgleich Du unS in ber Musik, welche durch Angelika hier vorzüglich vertreten wirb, eine kräftige Trösterin in unsern schwermüthigen Zuständen nimmst. Ich werbe Adelheid Musik- stunde geben lassen, vielleicht hat auch sie Talent; Verständniß der Musik und Gehör fehlt ihr nicht."
Hier trat Anna herein, brachte dem Major ein Packet von der Post und forderte ein hohes Porto dafür. Er nahm eS, warf einen zerstreuten Blick darauf, zahlte und sagte: „AuS Holland, eS wird mein PensionS quartal sein. Mvn lieers sind sehr pünktlich."
Regine fügte noch mancherlei Anweisungen über Angelika'S Aufenthalt in Wien hinzu; während dem hatte der Major den Brief erbrochen, ihn erstaunt mit einem Ausruf der Befremdung angesehen, dann eifrig gelesen, mit zitternden Handen, mir überströmende» Augen weiter gelesen. Regine sah noch staunend und mit tiefer Theilnahme die Aufregung, in welche dies holländische Papier ihren Bruder versetzte, da sprang er auf, lief wie unsinnig im Zimmer auf und ab, erhob die gefalteten Hände . und rief: „Gott sei gelobt, sie lebt! Aber wo. wo? O wenn ich sie fände!"
Regine trat ihm lebhaft näher, faßte liebevoll seinen Arm und sagte: „Dieö Papier giebt Dir ohne Zweifel Beweise, daß Deine FranziSka noch lebt! Jst'S so, dann müssen wir sie suchen!"
,,O," rief er, sie stürmisch umschlingend, „wenn Du mir die auffinde» könntest, wollte ich Dich als meine Helferin preisen!"
„Ich kann Dir den besten Willen und einige Hebung im Suche» und finden anbieten, lieber Peter. Alle? was ich vermag, steht Dir zu Diensten! Aber Du mußt mir einige Einsicht in diese Beweise gönnen." „Ach ja," rief er, „o eS ist nur ein schwaches Zünkchen, daS in

