sollte, bie Mutter des Kindes, das ich wartete, war tobt, der Vater auf einer Insel in Ost- ober Westinbien, und von andern Verwandten hatte ich nie gehört. Gelb hatte ich noch wohl; aber daS ward auch immer weniger. Da rieth mir eine gute Freundin, die ich gewonnen hatte, Frau Goedmaker, deren Blaun Schuhe für Fränzchen gemacht, zu ihr zu ziehen, ihr beim Schuheinfafsen und im Haushalt zu helfen, dann solle ich und das Kind Alles frei haben, und nur die Kleidung für Fränzchen und mich sollte ich anschaffen. Endlich, sagte sie, wird der Vater des lieben Kindes doch wohl wiederkommen, wenn er dort nicht am Fieber stirbt; ist er wieder da, so erfährt man's wohl, und kommt er nicht wieder, so wollen wir die Kleine schon durchbringen und recht­schaffen erziehen, wir haben ja keine Kinder. Der Rath schien mir gut, ich zog zu Goedmakers, und die Frau und ich lebten wie Schwestern, Fränzchen war immer gesund und fröhlich, und ich hielt sie in Kleidern stets wie ein kleines Fräulein, was sie ja auch war.

Da, die Kleine war eben vier Jahre alt geworden, vertrat ich mir den Fuß, als ich von der Leiter stieg, auf der ich Goedmakers HauS von außen abgewaschen hatte, und mußte einige Tage ganz still sitze». Ich sah nichts ArgeS darin, die Kleine im Hause und auf dem Vorplätze spielen zu lassen, da sie immer gleich zu mir kam, wenn ich sie rief.

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inst, gleich nach Mittag, war ich ein wenig eingejchlafen, während Frau Goedmaker in der Küche sich beschäftigte, und ich Fränzchen bei ihr wußte; da fuhr ich aus ängstlichen Träumen auf, und fühlte eine Centnerlast auf meiner Brust, ich dachte gleich an daS Kind und rief es laut, doch Niemand erschien. Nach einigen Minuten kam Frau Goed­maker mit dem Kaffee und frischen Waffeln, ich fragte nach Fränzchen. Die ist ja schon lange bei Euch!" rief sie. Voll Angst suchten wir das Kind, doch es war nirgends zu finden. Ich dachte gleich ans Wasser, doch Frau Goedmaker sagte nein, das Kind sei davor zu bange