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senden diese unterirdischen Gebäude aufführen ließ und sich hie- her begab, als er fühlte, daß sein Ende herannahte. Allen Zaubers war er mächtig und der weiseste Mensch, der je gelebt hat, war er. Und dennoch mußte er sterben; denn alle menschliche Macht ist nur Schwäche und sinkt vor Allah dahin in den Staub," Darauf zeigte er ihm alle Schätze rings umher. Bei der Erde in dem einen Winkel blieb er stehn. „Sieh dieses Häuflein Erde an!" sprach er, „aus diesem unscheinbaren Stoffe sind alle Schätze entstanden, die du hier siehst. Wenn du mit dem Wasser, das jener silberne Krug enthält, 'diese Erde befeuchtest und nur eine Hand voll davon nimmst, kannst du damit alle Erze Egyptens in Gold verwandeln und alle Kiesel in Edelsteine jeder Art." „Wunderbar! wunderbar!" stammelte Hassan. „Ich habe dir noch nicht alle Tugenden dieser Erde gesagt," fuhr Padmanaba fort, „sie hat deren noch mehre. Vor ihrer Gewalt entweichen alle Krankheiten, die Plagen der Menschen. Wenn du am Tode liegst und ohne Rettung verloren scheinst, so verschlucke nur ein einziges Körnlein dieser Erde, und du bist wieder gesund, wie vorher, und rüstiger als jemals. Ja, wenn du mit dieser Erde deine Augen reibst, so siehst du alle Geister zwischen Himmel und Erde, und alle müssen deinen Winken gehorchen, Sieh! und diese Schätze will ich mit dir theilen. Glaubst du, daß ich dich liebe?" „Mächtiger Meister," sprach Hassan, wie kann ich daran Zweifel hegen, und wie soll ich euch danken?" „Liebe mich!" sagte Padmanaba ruhig, „und ich bin zufrieden. Bleibe mir treu und verrathe mich nicht, und es wird dir wol gehn. Jetzt suche dir einige Kleinodien aus! dann komm und übergieb sie deinem Vater als einen Beweis meiner Freundschaft für dich!" Hassan suchte sich eine Menge Rubinen und Diamanten aus, und mit einem Herzen voll Dankbarkeit schritt er an der Seite des gütigen Brahmanen durch die Säle, Hallen und Höfe zurück, die Treppe des Brunnens wieder hin-

