11. Der Zeisig.
Ein Zeisig wars und eine Nachtigall.
Die einst zu gleicher Zeit vor Dämons Fenster hingen.
Die Nachtigall fing an. ihr göttlich Lied zu singen. Und Dämons kleinem Sohn gefiel der süße Schall. „Ach, welcher singt von beiden doch so schön? „Den Vogel möcht' ich wirklich sehn!"
Der Vater macht ihm diese Freude,
Er nimmt die Vögel gleich herein.
„Hier," spricht er, „sind sie alle beide;
„Doch welcher wird der schöne Sänger seyn? „Getraust du dich, mir das zu sagen?"
Der Sohn läßt sich nicht zweimal fragen;
Schnell weist er auf den Zeisig hin.
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Angefangene vollendet ist, wird nie etwas zu Stande bringen.
(Nach le Brun.i

