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„ Nicht wahr, «S blüht nicht halb so schön, „Wie jene Tulpe, die du dort gesehn?
„Doch riech', wie süß das Veilchen düstet!
Mag doch die Tulpe schöner blühn;
„ Ich pflege gern, was stillen Nutzen stiftet,
„ Dem eitlen Glänze vorzuziehn.
Kind, lerne, was das Bild deS Veilchen Für Lebensweisheit in sich hält!
Sey in der Still' ein nützlich Theilchen,
Der schönen großen Gotteswelt!
Und laß nur stille, edle Thaten,
Nicht prahlerische Eitelkeit,
Das Plätzchen, wo du lebst, verrathen:
Sei nützlich mit Bescheidenheit.
N. N.
51. Die Gärtnerin und die B>ene.
Eine kleine Biene flog Emsig hin und her, und sog Süßigkeit aus allen Blumen.

