war zu träge, sich eine neue Hohle zu graben, und ging deßhalb zu einem Fuchs, mit dem er bis­her gute Nachbarschaft gehalten hatte, und bat ihn um Obdach auf einige Tage. Ich bedarf ja nur » eilt kleines Eckchen,» sagte er, »und Leine Höhle »ist so geräumig, daß ich dir gewiß darin nicht ,, zur Last seyn kann."

Der Fuchs nahm ihn aus Mitleid auf, und da sich der neue Gastfreund den ersten Tag ganz demüthig in einen abgesonderten Winkel legte, dachte er bei sich: Es wäre recht eigensinnig von mir «gewesen, wenn ich den armen Schelm nicht auf- »genommen hätte. Er hindert mich ja nicht im »Geringsten."

Sobald aber der Igel einmal bekannter in der Hohle wurde, drängte er sich auch naher zu dem Fuchs, und belästigte ihn mit seinen Stacheln. Der Fuchs beschwerte sich darüber; aber der Igel gab keine Antwort, sondern drängte sich nur um so mehr an ihn. Darüber ward der Fuchs zornig.