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Dein Verlobter, Mädchen! liegt entseelt; Doch er hat das beste Theil erwählt.! Freundlich hat die Erde ihn empfangen;

Zu den Vätern ist er hingegangen,

Denn sein Geist entfloh nach heil'gen Höhm. Diesem Abschied folgt ein Wiederseh'n.

Todtenglocke, hallest dumpf und hohl;

Wem dies wehmuthsvolle Lebewohl?

Einer Braut, der Zierde aller Bräute,

Tönet dieses schmerzliche Geläute;

Seht, wie selbst, sie Todesblasse schmückt!

Seht den Engel, der der Welt entrückt!

Weine nicht, o Bräutigam, um sie:

Was als Kleinod dir der Himmel lieh,

Hat er wieder auch zurück genommen,

Und es ist der Engeltod gekommen,

Um sie heim zu führen in die Welt,

Wo kein Schmerz den schönen Busen schwellt»

Elrern! fügt Euch in dies heil'ge Muß: Weise ist des Himmels ernster Schluß. Eure Seele will der Höchste proben:

Ihr verlöret, was Euch ward von Oben. Glücklich ist, wer dieser Welt entschlief, Als des Frirdensengels Stimme rief!