Nun, da ich nach ausgestand'nen Leiden Weiß, wen meine Seele liebt,

Stört den Men Hochgenuß der Freuden Trennung, die das Schicksal giedt.

Neu soll wieder meine Wunde klaffen,

Wieder strömen hin ihr Roth;

Ja, ich bin für ew'ges Leid erschaffen,

Nach des Fatums Machtgebot.

Kaum ist mir das Lächelnde erschienen,

Kaum erst kenne ich die Maid,

Als das Schicksal mit erzürnten Mienen,

Zorn-erglühende Trennung schreit.

Nun, so trennt euch , Freuden meiner Seele, So entreißt mir den Genuß;

Bis ich mir das stille Grab erwähle, Das die Leiden decken muß.

Decke d'rum der Leiden große Fülle,

Hülle sie mit Dunkel ein;

Denn nur in des Grabes d.üst'rer Stille Werd' ich Armer glücklich seym