Das Glück ehelicher Eintracht.
Äus seines weisen Schöpfers Hand Empfing der Mensch hienieden Zwei Hohe Dinge: Ehestand Und seinen gold'nen Frieden.
Wohl dem, der diesen hohen Werth In vollem Grade liebt und ehrt.
Was ist all' Neichthum, alle Pracht,
Was sorgenloses Leben,
Das viele Wünsche möglich macht,
Was ist all' jenes Streben?
Wenn Eintracht in der Ehe fehlt,'
Die stets ein gutes Herz beseelt?
Sie würzt des Lebens Hochgenuß,
Erheitert trübe Stunden;!
Erleichtert, was man tragen muß,
Und heilt geschlag'ne Wunden;
Sie lindert manchen herben Schmerz,
Macht angenehmer Freud' und Scherz.

