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denn es gilt ja für Dich mit. Versprich mir nur, getreulich aus- zuharren."

Treu' Dir für immer," entgegnete Barbara.Und Du?"

Ich gelobe treue Liebe bis zum Grabe," entgegnete Constantin.

Ein glühender Kuß, der erste, der zwischen dem Paare gewechselt wurde, besiegelte den Schwur.

Dann schieden sie und schon am zweiten Tage hatte Barbara die Abschiedsworte in den Händen, in welchen Constantin ihr meldete, daß er in wenigen Stunden nach Krakau abreise, daß er aber hoffe, sie bald wiederzusehen und dann die Verhältnisse so zu ordnen, um ihr eine glückliche Zukunft versprechen zu können.

O, eine glückliche Zukunft! Kann ein Mensch mehr verlangen als eine solche für die kurze Spanne Zeit, die ihm auf dieser Erde zum Leben gewährt ist? Geht nicht des Menschen Streben und Hoffen auf eine solche? Auch Barbara hoffte darauf.

Horch, da klangen die Glocken und verscheuchten die Traumge- bilde; sie mahnten die Nonne an die klösterlichen Pflichten.