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zum Vorschein, um auf Verlangen des Begleiters Josepha's Feuer zu machen und Thee zu kochen. Sie machte sich ziemlich langsam und verdrossen an's Werk, doch ein Paar Flüche von Seiten des Mannes, unterstützt durch die drohende Schwingung einer derben Kosakenknute, brachte mehr Regsamkeit in sie.

Iosepha fragte nach dem Grafen Stanislaus.

Er ist nicht hier, aber er wartet!" war des finsteren Begleiters Antwort.

Aber wo?"

Du wirst es sehen."

Aber, mein Gott, weshalb will man mir nicht wenigstens sagen, wo ich den Grafen treffen soll?"

Es ist mir verboten!"

Ist es noch weit?"

Nein!"

Mehr konnte Iosepha nicht erfahren, ihre weiteren Fragen blieben entweder unbeantwortet, oder die Antwort war so kurz und abweisend, daß es die Arme vorzog, lieber gar nicht mehr zu fragen, sondern in Geduld zu warten, bis sie Stanislaus sehen und ihr dann Ge­legenheit würde, sich über dieses Verfahren zu beklagen und Aufklär­ung zu verlangen, welche ihr dann doch werden mußte. Weshalb aber Stanislaus solche Maßregeln ergriff und ihr einen solchen so wenig zugänglichen Begleiter gab, das begriff sie nicht.

Der Thee kam; Iosepha genoß ein Paar Tassen und fühlte sich dadurch wohlthuend gestärkt und durchwärmt. Dann forderte sie ihr Begleiter auf, wieder in den Wagen zu steigen, und sie gehorchte. Er setzte sich wieder zu ihr, schloß den Wagen und fort ging es.

Eine Stunde, eine zweite Stunde ging es fort, ohne anzuhalten, bald auf guten Wegen, bald auf sehr schlechten. Der Morgen graute, es ward Heller und Heller, Iosepha sah durch die Scheiben eine ihr ganz unbekannte Gegend von Morgennebeln umflossen; Felder, dann wieder dunkle Waldpartieen, einmal ging es selbst im Fluge vor ein Paar Häusern vorbei, aus denen Hunde dem Wagen nachlärmten.

Nach der Länge der Fahrt zu urtheilen, mußte Iosepha schon sehr weit von ihrem bisherigen Wohnorte entfernt sein, und sie be­griff immer weniger, was denn Stanislaus mit dieser eiligen Reife, die er sie so unvorbereitet machen ließ, eigentlich bezweckte. Nochmals