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weil er weiß, daß. ist er einmal überwunden, so ist er auch getödtet. Er kämpft um das Leben."

Er muß unterliegen.'" rief Ignatius.Hat die junge Gräfin vielleicht ein Derhältniß?"

Man weiß, daß die Gräfin ein schönes Vermögen besitzt," er­widerte Florian,man weiß ferner, daß, treten die gehofften günstigen Verhältnisse ein, wie die, daß der Graf kinderlos bleibt, Gräfin Maria als dessen Erbin zu betrachten ist, und unter solchen Umständen fehlt es natürlich nicht an Bewerbern um die reiche und dabei auch schöne Hand."

Zeichnet die Gräfin einen dieser Bewerber aus?"

Ich habe da nichts bemerkt und auch nichts in Erfahrung ge­bracht, doch will ich nicht ableugnen, daß cs sehr leicht möglich sein könnte, Gräfin Maria giebt im Gebeimen Einem doch den Vorzug."

Ingnatius fuhr auf.

Und dann denkt sie auf eine Heirath!" sagte er.Solche Ge­danken sind aber die schlimmsten Feinde guter Vorsätze, sich durch Eintritt in den geistlichen Stand die Pforten des Paradieses zu öffnen- Ein solcher Schritt könnte unfern Plan stark durchkreuzen. Weiß man von einer bestimmten Person? Hast Du eine Ahnung?"

Eine gewisse Andeutung könnte doch vorliegen," meinte Florian. Vor kurzer Zeit war in dieser Gegend ein junger Student zum Be­suche; derselbe ist mit Gräfin Maria mehrere Male zusammengekommen und sie hat ihm Auszeichnungen zu Theil werden lassen, wie sonst keinem ihrer Bewerber."

Ah so! Wer war denn dieser Student?"

Man nannte ihn Johann Kotowsky; es ist ein Kind guter Familie, die hohe Verbindungen hat."

Könnte dieser denn wirklich seine Augen zu der Gräfin, der reichen Erbin erheben?"

Weshalb nicht? Solche Verbindungen sind so sehr unge­wöhnlich nicht mehr!"

Ach, ein Student! Ehe hier ein ernstlicher Gedanke an ein solches Verhältniß auftauchen kann, hat es lange Zeit. Ich bin da ruhig."

Florian hingegen meinte, daß man denn doch nicht wisse, ob nicht in der That ernstliche Gedanken bei einem der beiden Theile,