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ober bei beiden zugleich vorherrschten, und er schien es überhaupt ernst zu nehmen.

Ignatius nahm dieses leichter. Er wiederholte, daß hier noch lange Zeit und es keineswegs nöthig sei, einschreiten zu wollen; man müsse ruhig abwarten, ob sich dieses Verhältniß nicht, wie in solchen Fällen häufig, ganz von selbst löse, und dieses sei sehr wahrscheinlich. Er wiederholte dann seine Weisung an Florian: bei Gräfin Maria kein Mittel unversucht zu lassen, sie zum Eintritt in das Kloster ge­neigt zu machen, und dann entließ er ihn.

Pater Florian neigte sich demüthig vor Ignatius und nachdem er nochmals seinen Eifer für die Interessen des Ordens und seinen Gehorsam gegen die Befehle seiner Oberen versichert, verließ er das Zimmer.

Ignatius aber murmelte:

Ein brauchbarer Mann!"

Dann wandte er sich wieder zu Pater Wozeck und fragte ihn, ob er glaubte, daß sie unbemerkt in des Grafen Cabinet kommen könnten.

Wozeck bejahte dieses und führte den verkleideten Pater über eine geheime Treppe nach dem Flügel des Schlosses, wo sich die Zimmer des Grafen befanden. Ein Paar Minuten und sie standen in dem Cabinet des Grafen Golchowsky.

Ein Schreibtisch, auf dem einige Papiere lagen, schien hier das Einzige, was des Jesuiten besondere Aufmerksamkeit erregte. Er trat an den Tisch und warf einen Blick auf die Papiere, die indessen ganz gleichgiltigen Inhalts waren.

Hast Du die Schlüssel besorgt?" fragte Ignatius.

Wozeck verneigte sich listig lächelnd, griff dann in die Tasche und brachte ein Paar zusammengebundene Schlüssel zum Vorschein, die er dem Jesuiten übergab.

Ich erhielt sie erst vor wenig Tagen," sagte er dabei flüsternd, da ich sie in Warschau anfertigen ließ und ich sie auch persönlich abholen wollte, denn in solchen Sachen kann man sich keinem Zweiten anvertrauen."

Ignatius nickte und probirte dann die Schlüssel an dem Schreib­tische, einer schloß und das Fach ging auf.