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Ter zweite Mann warf einen argwöhnischen Blick auf Ignatius, doch dieser schien zu schlafen und so fuhren Jene in ihrem Gespräche fort.
„Wer mag dieser Mann sein?" fragte der Erste, flüchtig auf Ignatius deutend.
„Ein Fremder ist es," sagte der Zweite.
„Man hat Ursache, auf alle Fremden aufmerksam zu sein," sagte der Erste wieder. „Ihr wißt ja, es ziehen Abgesandte aus der Schweiz und Paris durch das Land, reizen das Volk auf, und die Herrschaften nehmen sie im Geheimen in Schuh."
„Der Golchowsky ist auch mit unter der Decke," bemerkte der Dritte.
Jetzt folgten einige leise Worte, deren Derständniß dem Lauscher in dem Tumulte verloren ging, dann aber vernahm er wieder, wie der Eine leise sagte:
„Wir müssen sehen, daß wir dem Golchowsky auf der Spur bleiben. Er steht im Briefwechsel mit dem Auslande und es sollen bisweilen sonderbare Leute dort verkehren."
„Ja, die Augen auf!" mahnte der Dritte.
Wieder verschwand das Flüstern in dem allgemeinen Tumulte.
Ignatius wußte aber genug, es waren diese Männer jedenfalls geheime Agenten, welche nach verdächtigen Leuten spähten, und auch war er nun gewiß, daß man auf den Grafen Golchowsky Verdacht geworfen, sich an revolutionären Umtrieben betheiligt zu haben. Er beschloß, diesen Umstand nicht außer Acht zu lassen.
Eine sonderbare Scene fesselte jetzt Ignatius weitere Aufmerksamkeit. In dem Schänkraum war ein Mönch in seiner Kutte erschienen, der sich mit einem Mädchen viel zu schaffen machte, was nicht zu seiner Kutte passen und auch wohl dem jungen Burschen nicht recht zusagen wollte, denn es flogen gar finstere Blicke zu dem Kuttenmanue hinüber.
Ignatius that als erwache er, er leerte sein Glas und ging in den Tanzraum, um sich den Pater etwas genauer anzusehen; er drängte sich in die Nähe einer Gruppe junger Burschen, von denen namentlich der Eine gar zornig auf jenes Paar schaute.
Hier hörte er sagen:
„Nun, da ist der verdammte Kuttenmann wieder. Er ist lange

