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worden fein könne, eine andere flüsterte ihr aber zn: es sei doch so, schon sein Schweigen spreche dafür.
In diesem Widerstreite zehrte Barbara ihre Kräfte auf, sie ward endlich auf das Krankenlager geworfen, und während ihres Siech- thruns waren der Geistliche und einige fanatische alte Verwandnnnen thätig, auf ihr Gemüth einzuwirken und ihr zu sagen, daß sie in ihrem Leide Trost und Beruhigung allein in den Klosterhallen finden werde und sie deshalb am besten tbue, den Schleier zu nehmen und sich ganz von der trügerischen Welt zurückzuziehen.
Jetzt fanden diese Worte fruchtbaren Boden; mit der Welt zerfallen, erwachte ihre religiöse Schwärmerei, die sich unter dem Einflüsse der ihr gewordenen Lehren früher schon bisweilen gezeigt hatte, und sie erklärte sich bereit, nach ihrer Genesung in das Kloster zu gehen.
Der Pater sagte ihr, daß sie mit diesem Entschlüsse ihr Glück gewählt habe, sie sei zu gut, um eine irdische Braut zu werden und dadurch sich allen Leiden und Täuschungen der Welt außzusetzen. Die Krone der Himmelsbraut sei ihre schönste Bestimmung, mit dieser werde sie sich nicht nur glücklich, sondern selbst selig fühlen, denn die beschauliche Stille des Klosters allein heile alle Wunden des Herzens, die geräuschvolle Welt mit ihrem ewigen Wechsel schlage nur solche.
Vater und Mutter freuten sich gleichfalls ob des Entschlusses der Tochter, und die alten frömmelnden Danren, die so redlich mit geholfen hatten, das Mädchen zu solchem Schritte zu drängen, priesen sie glücklich und beneideten sie um das Glück, welches ihr nun werde.
Barbara aber stimmte nicht mit in diese Reden ein, sie war traurig und dachte im Stillen bei sich, daß sie zuletzt doch wohl alle die Herrlichkeiten des Klosterlebens für ein stilles, häusliches Glück an Constantin's Seite gegeben haben würde, hätte er sich nur nicht so treulos gezeigt. Aber jetzt war ja für sie Alles verloren und das Leben hatte seinen schönsten Farbenreiz von sich gestreift.
Man betrieb mit großer Eile den Eintritt Barbara's in ein Kloster, und wenn eben Krakau gewählt wurde, so hatte dieses seinen Grund darin, daß man wußte, in der damals noch freien Stadt Krakau seien die Ordensleute am gesichertsten, und weil der geschäftige Pater hier zahlreiche Bekanntschaften, die alten Damen aber

