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an einen Ort komme, wo er mit mehr Sicherheit ausruhen und seine Wunden Pflegen könne; denn hier in dem Wirthshause könnten sie doch nicht bleiben, sei auch der Wirth ein sicherer Mann, so könnte man doch nicht wissen, ob sich nicht Spione hier einschlichen, ihn be­merkten und Unannehmlichkeiten verursachten.

Wo wenden wir uns hin?" fragte Kotowsky.

Nach einem sicheren Orte," entgegnete Zawosz.

Nicht nach der Grenze?"

Auch das!"

Mehr konnte Kotowsky nicht erfahren, wie er auch fragte; der Hauptmann blieb immer bei seiner vorigen Antwort und verweigerte jede fernere Aufklärung über das nächste Ziel.

Kotowsky fand dieses am Ende ganz natürlich, daß ein mit der menschlichen Gesellschaft so in Feindschaft lebender Mann, wie Zawosz, gegen Personen, die nicht mit ihm in Verbindung standen und die er überhaupt noch nicht kannte, nicht frei mit der Sprache heraus­rückte; er fragte endlich nicht weiter, überzeugt, daß er doch keine Antwort erhalten würde, welche ihm völlige Aufklärung gäbe.

Nach einem rasch eingenommenen Frühstück fuhr ein Wagen vor, geleitet von einem wild aussehenden, strupphaarigen Knechte. Zawosz setzte sich mit seinem Schützlinge auf und fort ging die Fahrt in den Wald hinein, doch wich der Kutscher bald von der Hauptstraße ab und schlug einen in schlechtem Zustande sich befindenden Neben­weg ein.

Des Wagens heftiges Stoßen machte die Fahrt für den Studen­ten peinlich, indem es seine Wunden angriss, und er zog es da vor, lieber diese böse Strecke zu Fuß zurückzulegen. Zawosz war damit einverstanden und stieg gleichfalls mit ab; Beide wanderten am Rande des Fahrweges dahin.

Eine halbe Stunde waren sie so gewandert, ohne daß der Weg sich so weit gebessert hatte, daß sie Lust empfanden, das Gefährt wieder zu besteigen. Zawosz meinte aber, daß sie nun in wenig Minuten eine bessere Straße erreichen würden, wo sie den Wagen wieder besteigen und die Fahrt schneller fortsetzen könnten.

Plötzlich stieß der Kutscher, welcher einige Schritte vor ihnen herfuhr, einen scharfen Laut aus, der eigenthümlich zu den Ohren des