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besten, deshalb wirken sie auch unausgesetzt in dem Sinne fort, daß die geistliche Macht befestigt, das Volk verdummt wird und sie ihr Schäfchen in's Trockene bringen, damit, wenn über Lang oder Kurz die ganze Klostergeschichte den wohlverdienten Schiffbruch leidet, sie sich mit ihren Schätzen zur rechten Zeit salviren, sie dann ein fürst­liches Leben führen und sich in's Fäustchen lachen können über die Dummheit des Volkes, welches sie mit Braten fütterte, während es selbst an einer harten Brodrinde kauerte. Diese Zeit wird kommen und dann wird das sehend gewordene Volk sich ärgern, daß es so lange blind war, aber auch froh sein, endlich sehend geworden zu sein, es wird aber auch Denen fluchen, die so lange sich bemüht, das Licht zu verhüllen und da stehen in erster Reihe die Jesuiten."

Soltyk's Rede zündete bei der Versammlung.

Nieder mit den Klöstern!" riesen Einige.

Vor Allen, nieder mit den Jesuiten!" riefen Andere.

Dieser Ruf ist gerechtfertigt," nahm Soltyk wieder das Wort, denn das Klosterwesen ist ein Uebel, die Jesuiten aber sind die Wurzel dieses Uebels. Greift diese Wurzel an, rottet sie aus mit allen Nebenfasern, und der Baum, der aus diesen Wurzeln und Würzelchen Nahrung saugte, wird absterben in seinen Aestcn, seinen Zweigen und endlich mit seinem Stamme. Also fort mit Jesuit und Jesuitismus!"

Fort damit!" hieß es allgemein.

Laßt uns vereint wirken zur Vernichtung der veralteten Kloster­einrichtungen," sprach Kotowsky,und dieses können wir am Besten nur dadurch, daß wir uns bemühen, Licht unter das Volk zu ver­breiten, wenn wir ihm zeigen, welche Früchte diese Einrichtungen tragen, zeigen wir ihm dieses auch durch Beispiele, durch Thatsachen."

O," nahm ein Bürger das Wort,das traurige Beispiel der unglücklichen Barbara Ubryk ist bereits ein solches, welches wie ein Wetterstrahl über den ganzen Erdball zucken und mächtig an den Grundmauern des Klosterwesens nagen und rütteln wird, und andere Beispiele werden folgen, die gleiche Wirkung haben müssen, der Widerwille, der Haß des Volkes wird sich mehr und mehr gegen das Klosterwesen empören und es endlich ganz unmöglich machen. Wäre diese Zeit schon da, die Menschheit würde dann viel glücklicher sein."