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gesicht, sagten deutlich, daß die Nacht auf dem Veits­berg nicht die letzte trauervolle gewesen sey. Jetzt nannte er seinen Namen, erzählte mit tiefer Wehmuth, wie sein guter Vater in seinen Armen gestorben sey, nach­dem er ihm zuvor herzlich vergeben; erzählte auch, wie sehr sich der Vater gefreut auf seinem Sterbebette, als er von Justus Liebesdienst an seinem verlornen Sohne gehört; wie er ihm aufgetragen, des Sterbenden Dank seinem Wohlthäter zu bringen, und wie er den Sohn ermuntert habe, dieses Danks nie zu vergessen. Ja noch mehr hat er gethan, sagte der Benjamin LaupuS, er hat auch den Herrn Rath Gerst an sein Bette kom­men lassen und ihm das Versprechen abgenommen, euer Freund und Fürsprecher zu werden, und euch zu einer besseren Stellung zu verhelfen, weil ihr es verdientet, mehr als Einer.Darauf nach des Vaters Tode hat mich der Herr Rath Gerst noch einmal zur Seite ge­nommen, und mich gefragt, wo ihr wohntet, weil er lange nichts von euch gehört, ob es euch wohl gehe und ihr ein gutes Zeugniß hättet; auch ob ihr ver- heirathet wäret, und wie eure Frau heiße, kurz, der Mann schien euch zu kennen, und es mit euch wohl zu meinen. Und als ich ihn selber für euch bat, da sagte er: Wir wollen sehen, was sich für den Justus thun läßt!"

Wie der Name des Gerst von dem jungen Laupus genannt ward, da senkte der Justus und sein Weib das Haupt, da war es ihnen, als lege sich eine Centnerlast auf ihr Herz; jetzt, wo sie des Gerst, ihres Todfeindes, eigne Worte gehört, von einem Versprechen gehört, das er für sie einem Sterbenden geleistet, da sehen sie sich mit einem Blicke an, aus dem alles Leid ihres bis­herigen Lebens sprach, und Justus sagte mit einem