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tiefen Seufzer:Herr, dein Wille geschehe." Sonst aber ward in Gegenwart des Laupus kein Wort über den Gerst gesprochen, weder lobend noch tadelnd. Der Jüngling ward wie ein lieber Gast behandelt, als hätte er eine frohe Botschaft, nicht eine so traurige gebracht, und es ward ihm wieder so wohl unter den lieben Menschen, daß es ihm schwer hielt, sich am andern Tage zu verabschieden. Nur als ihm der Schulmeister wieder das Geleite gab auf eine kleine Strecke, und er dem Jüngling die Hand zum Abschied reichte, da sagte er:Herr Laupus, habt Dank für euren Besuch und für eures Vaters letzten Gruß; aber habt ihr uns lieb, wie ihr sagt, so thut bei dem Rath Gerst, als kenntet ihr uns nicht. Ruft meinen Namen und eures Vaters Wunsch niemals in sein Gedächtniß zurück.Es ist gut auf den Herrn vertrauen und sich nicht verlassen auf Menschen." Ich bleibe gern, was ich bis dahin war, der Schulmeister vom Veitsberg, und gehe nur dann von hier, wenn mich mein Gott sonstwo in seinem Dienste brauchen kann. Euch aber rufe ich aus dem­selben Wort, mit dem ich euch damals getröstet, das Sprüchlein zum Abschied zu:Wachet, stehet fest im Glauben, seyd männlich und seyd stark."

Es scheint fast," sprach der Schulmeister zu seiner Dorothe, als er in sein Haus trat,als sollte unsere Prüfungsschule etwas länger dauern, wie wir meinten. Nun es geschehe Gottes Willen an uns; ist seine Hand auf unserm Rücken, so muß unsere Hand auf unserm Munde seyn, daß wir nicht klagen, und seinen Rath verackten. Nach Frieden haben wir lange getrachtet, sey es denn auch bei uns also: Je länger begehrt, je süßer gewährt.