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sammen in euer Haus einkehren, und mich das Mägd­lein als Tochter des Hauses van der Bruck begrüßen."

In einer Chaise fuhren sie vor dem Schulhaus an. Selma, bekümmert über des Vaters ungewöhnliche Vor­ladung vor das Amt, war die Erste, die aus dem Hause eilte, die mit offnen Armen dem Vater entgegen­eilte, die, unbekümmert um den Fremden, sich theil- nehmend nach der Ursache der Vorladung erkundigte. Wie aber der fremde Mann vor sie hintrat, wie er sich ehrerbietig vor ihr bückte, wie er ihre Hand ergriff und sie küßte, wie er sie zum ersten Male mit ihrem Namen Selma van der Bruck benannte, wie er ihr sagte, daß er gesandt sey von ihrem Großvater, sie, die sehnsüchtig gewünschte Enkelin, in das Haus der Väter einzu­führen; da stand Selma vor ihm, ein Bild der Verlegenheit und der Angst, stand vor ihm, das ein­fache Landmäochen in der dürftigen Kleidung, so sittig und kindlich, daß dem alten Manne die Augen vor Wehmuth übergingen. Und wie dann Dorothe kam, und, von dem Gefühl der nahen Trennung ergriffen, das Mädchen an sich drückte, und Selma mit scheuem Blick auf den Fremden sich inniger an Dorothe an­schmiegte; da rief der Fremde:O Gott, gieb, daß ich dieß Kind nicht in's Haus des Jammers führe aus dem Haus des Friedens!"

Und die Zeit der Trennung kam, kam für Alle zu früh, selbst für den Holländer, dem es so wohl gewor­den war unter den guten Menschen, daß er wiederholt sagte:Kommt mit mir nach Holland, Herr Schul­meister; ihr seyd mir lieb geworden wie ein Bruder! ich möchte mit euch leben und eures Umgangs mich freuen." Darauf aber sagte Justus nur:Laßt uns

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