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§. 156 .
Beim Anlegm der Ställe muß man nach der Menge des Viehes, das man unterhält, sich richten; man muß wissen, wie viel Raum jedes Stück erfordert, was man sonst nothwen- i dig hat, und zur Bequemlichkeit brauchet.
§. 157.
Die Schafställe sind die einfachsten; ihre Größe ist am leichtesten nach der Zahl der Stücke, die ein Landwkrth hält, zu berechnen.
> Man rechnet 8 Q Fuß auf ein Stück, ohne
> einen Verschlag zu machen. Da man insge- I mein in Schafftällen den Dünger so lange
liegen laßt, bis man ihn auf das Feld führet; so machet man meistens in die beiden entgegengesetzten Giebelwände die Stallthore, und zwar so groß, daß ein Wagen durch eines ein- und durch das andere beladen ausfahren könne. Die hölzernen Träger, welche die Bal- ^ ken unterstützen, untermauert man, oder setzet sie auf gehauene, 3 Schuh hohe Steine, damit sie nicht sobald abfaulen.
§. 158.
Um einen guten Pferdestall anzulegen, muß man wissen, daß man für jedes Pferd einen besonderen Stand machen müsse; man

