Zucker, dem Safte einer Citrone und einigen Tropfen Weißwein, fetze sie auf das Feuer und lasse sie unter öfterem Schütteln der Cafferolle weich schmoren, doch nicht zerfallen. Wenige Minuten werden dazu hinreichend sein. Mit Pfirsichen verfahre genau ebenso.
873. Reine Claudes und andere Pflaumen. Thue 12 derselben mit \ Pfd. Zucker, dem Saft einer Citrone und sehr wenigem Wasser in eine Casscrollc, setze sie auf das Feuer und schmore sie weich, indem du die Casferolle dabei öfters behutsam umschwenkst. Wenn sie kalt geworden, so richte sie in Pyramidcnform an und gieße den Syrup darüber.
874. Kirschen. Schneide die Stiele von einem -Pfund Kirschen recht kurz und thue die Früchte in eine Cafferolle mit £ Pfd. Zucker und dem Safte einer Ci- irone, setze sie auf das Feuer und lasse sie ungefähr 2 Minuten hindurch langsam kochen, während du öfters die Casferolle umschwenkst. Nimm sie mit dem Schaumlöffel heraus, lege sie in einen Napf und lasse sie erkalten. Koche den Syrup ein wenig ein, füge etwas aufgelöste Hausenblase hinzu und gieße ihn auf eine große Schüssel, damit er steif werde; alsdann richte die Kirschen pyra- midalisch an, tauche den Boden der Schüssel, die den Syrup enthält, in warmes Wasser und stürze ihn wie einen Gelee über die Kirschen.
875. 81achet6eeren. Thue \ Quart unreife Stachelbeeren, nachdem sie von Stielen und Blüthen befreit sind, in kochendes Wasser, lasse sie einige Minuten ziehen, nimm sie mit dem Schaumlöffel heraus und lege sie zum Abtropfen auf ein Sieb. Dann thue \ Pfund Zucker mit etwas Weißwein in eine Cafferolle, koche ihn zu einem dicken Syrup ein, thue die Stachelbeeren hinein, lasse sie langsam weich schmoren und schütte sie in einen Napf. Sollte nach dem Erkalten der Syrup wieder dünn ge-

