879. Lhokotadengich zu Rüchen. Mache einen Zuckerguß wie in der vorigen Nummer; wenn derselbe fertig ist, so thue ein Stück gewöhnliche Chocolade in eine Casserolle, erweiche sie unter stetem Rühren auf dem Feuer, mische so viel davon unter den Guß, bis dieser die verlangte Farbe erhalten hat, und verdünne ihn, wenn er nicht flüssig genug werden sollte, mit etwas mehr Eiweiß.

880. Zucker in Körnern oder Hrobzucker. Stoße eine Quantität Zucker in einem Mörser, siebe alles Feine durch ein Haarsieb davon ab und schütte das, was im Siebe zurückbleibt, in ein recht grobes Drahtsieb. Was alsdann hindurch geht, ist unter obiger Bezeichnung ge­meint.

881. Zefarkter Zrobzucker. Bereite ungefähr ^ Pso. Grobzucker uach obiger Angabe und schütte ihn auf ein Blech, thue ein wenig präparirte Cochenille oder aufge­lösten Carmin hinzu und reibe den Zucker, bis jedes Körnchen roth gefärbt ist; dann stelle ihn zum Trocknen auf eine warme Stelle, doch nicht auf eine zu heiße. Sollte der Zucker dann die erwünschte Farbe noch nicht haben, so reibe ihn noch einmal mit etwas Cochenille und trockne ihn wieder. Um den Zucker grün zu fär­ben, wende etwas Spinatgrün (Spinatmatte) an, wel­ches du auf folgende Weise bereitest: Stoße etwas ge­waschenen und gut ausgedrücktcn Spinat in einem Mörser fein, thue ibn in eine Serviette, presse den Saft in eine Schüssel und setze diese aus einen Topf mit kochendem Wasser. Wenn der Spinatsaft heiß wird, so bilden sich in demselben kleine Flocken vom schönsten Grün, wäh­rend die Flüssigkeit eine schmutzige, braungrüne Farbe annimmt. Sobald die grünen Flocken hinlängliche Festigkeit erlangt haben', so gieße das Ganze in den Zipfel einer Serviette und lasse die Flüssigkeit abtropfen. Mit den in dem Tuche zurückgebliebenen grünen Flocken