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färbe teil Zucker wie oben. Man kann ihm auch andre Farben geben, indem man Indigo, Safran ic. anwendet; da Viele jedoch eine solche Verschiedenheit der Farben nicht lieben, so habe ich den Zucker bisher nur grün und roth gefärbt und bin der Meinung, daß er nebst dem weißen zu jedem Zwecke genügen wird, zu welchem du ihn brauchen willst.

882. Vauillen-Zucker. Schneide eine Stange Va­nille in kleine Stücke, thue sie in einen Mörser mit I Pfund Zucker, stoße das Ganze recht fein, siebe es durch ein feines Haarsieb und verwahre es zum Ge­brauch in einer gut verschlossenen Flasche.

883. Litrouen-Zucker. Reibe die äußere gelbe Schale einiger frischen Citronen auf einem großen Stück Zucker ab. Wenn die Oberfläche des Zuckers gefärbt i,st, so schabe ihn mit einem Messer ab und wiederhole dies, bis du eine hinreichende Menge Citronen-Zucker hast; trockne diesen auf einer warmen Stelle und ver­wahre ihn in einem gut verschlossenen Glase zum Ge­brauch. Apfelsinen-Zucker wird auf dieselbe Weise gemacht, indem man recht rothe Apfelsinen anstatt der Citronen nimmt.

884. Zucker zu Klaren. Zerschlage 3 Pfd. feinen weißen Zucker und thue ihn mit \\ Quart klares Brun­nenwasser in eine Zuckerpfanne oder Casserolle, setze ihn auf ein scharfes Feuer, ziehe ihn beim Beginn des Kochens auf die Seite des Feuers und laffe ihn lang­sam kochen. Füge den Saft einer halben Citrone hinzu, schäume ihn gut ab und lasse ihn bis auf \ einkochen. Er ist dann fertig zum Gebrauch bei Gelees. Bei geringeren Sorten Zucker muß man Eiweiß zu Hülfe nehmen, um denselben zu klären und verfährt dann auf folgende Weise: Thue 3 Pfund in kleine Stücke geschla­genen Zucker in eine Cafserolle, schlage das Weiße eines