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903. Oofjanmsßccr=$c[ee. Thue 4 Quart schöne rothe Johannisbeeren in eine große Casserolle, nebst 4 Quart weißer Johannisbeeren, 4 Quart Himbeeren und 1 Quart Wasser. Stelle sie aus das Feuer und rühre sie, um zu verhüten, daß sie am Boden ansetzen, und lasse sie ungefähr 10 Minuten lang kochen. Gieße sie zum Abtropfen in ein Sieb, fange den Saft in ei­nem Napfe auf und lasse die Beeren ganz trocken wer­den. Wenn der Saft noch heiß ist, so gieße ihn durch einen reinen Geleebeutel, nimm auf jedes halbe Quart Saft 1 Pfund Zucker und verfahre so, wie es für Aepfel- Gclee angegeben wurde. Solltest du Zeit haben, die Johannisbeeren abzusticlen, che du sie kochst, so würden sie ihren bitteren Beigeschmack verlieren und der Gelee würde leichter klar werden.

Wenn der Johannisbeer-Gelee bestimmt ist, um Saucen davon zu machen oder um ihn zu Hasen, Wild u. s. w. zu geben, so läßt man die Himbeeren fort.

Eine einfachere Art, Johannisbeer-Gelee zu machen, besteht darin, daß man die Früchte durch ein Sieb reibt und sie darnach durch ein feines leinenes Tuch drückt, den Saft alsdann in einen Einmachekessel thut, mit \ Pfund klein geschlagenem Zucker aus jedes halbe Quart Saft, ihn auf scharfes Feuer stellt und unter fleißigem Umrührcn und Abschäumen kochen läßt, bis er in gal­lertartigen Blättchen von der Schaumkelle fällt. Was mich betrifft, so ziehe ich diese letztere, einfachere Methode vor, indem es weit rascher geht und der Gelee mehr von der vollen Frische des Obstes behält.

Es ist nicht meine Absicht, eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Arten, Früchte einzumachen, zu geben, da dieses mehr in das Conditoren-Departement gehört. Ich habe dennoch die we­nigen vorhergehenden Recepte hierher gesetzt, da sie nöthig waren, indem sich verschiedene Theile unseres Werkchens darauf beziehen. Man kann aber auch noch viele andere Arten von Früchten zu Marmeladen und Gelöes verarbeiten, indem man diesen wenigen einfachen Rathschlägen folgt.