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samen Teig zusammen; rolle diesen dünn aus und stich ihn mit einem runden Ausstecher zu kleinen Kuchen aus, welche du in einem mäßig heißen Ofen zu schöner Farbe bäckst.

Ingwer-Kuchen werden ebenso wie die obigen gemacht, doch fügt man 1 Loth gestoßenen Ingwer hinzu, ehe man den Teig mischt. Zimmt-Kuchen ver­fertigt man auf dieselbe Weise, indem man 2 Loth ge­stoßenen Zimmt hineinknetet, nachdem der Teig schon gemischt ist.

919. Makronen. Blanchire und schäle \ Pfund süße Mandeln, trockne sie gut in einem Wärmschrank, thue sie in einen Mörser mit anderthalb Pfund Zucker, stoße beides fein und siebe es durch ein Drahtsieb, thue es in einen Napf mit dem Weißen von 2 Eiern, mische es gut mittelst eines Holzlöffels, thue dann das Weiße eines anderen Eies hinein und fahre so fort, bis du nach und nach das Weiße von etwa 8 Eiern verbraucht und einen etwas weichen Teig bereitet hast. Lege diesen in wallnußgroßen Häufchen, etwa 2 Finger breit von einander entfernt, auf Oblate, lege auf jedes Häufchen einige Streifchen geschnittener Mandeln, siebe Zucker darüber und backe sie in gelinder Ofenhitze zu gelbbrau­ner Farbe. Sie sind fertig, wenn sie durch und durch fest geworden sind.

920. Ratafias. Ratafias werden ebenso wie die Makronen in voriger Nummer gemacht, indem man jedoch 4 Loth süße Mandeln fortläßt und dafür 4 Loth bittere Mandeln hinzulhut. Man legt sie in kleineren Häufchen auf gewöhnliches Papier und bäckt sie tu einem weit wärmeren Ofen. Wenn sie erkaltet sind, so lassen sie sich mit der größten Leichtigkeit von dem Papier ab­nehmen.

921. Italienische Plätzchen. Bereite dieselbe Mi­schung wie zu den Ratafias, gieße jedoch ein Liqueur-