Glas voll deS besten ^o^au-Branntweins hinzu; lege den Teig in kleinen Plätzchen auf Papier und backe ihn in einem heißen Ofen, ohne Zucker darüber zu sieben. Wenn du sie von dem Papier genommen hast, so trockne sie noch ein wenig im Wärmschrank, dann sind sie bereit, servirt zu werden.

Man kann die untere Seite dieser Plätzchen kurz vor dem Aufträgen mit Aprikosen-Marmclade bestreichen und immer 2 Stück aneinander kleben.

922. Lola damour. Ctcljes&ucfjen. Nimm Ei­gelbe, so viel du deren für eine Schüssel gebrauchst (unge­fähr 12) und so viel gestoßenen Zucker, als vas Gewicht der Eier beträgt, und schlage beides ganz ebenso wie Schwamm­kuchen (Nr. 911), indem du jede Art von Liqueur oder Essenz dazu gebrauchen kannst, der Mischung einen Ge­schmack zu geben. Wenn die Mischung leicht aufgeschla­gen und recht dick geworden ist, so halte etwas geklärte Butter in einer Casserolle bereit und mache sie zum Backen heiß genug. Thue die Mischung in einen Trich­ter, der ein kleines Loch hat, und lasse sie in die heiße Butter laufen, während du die Hand, welche den Trich­ter hält, so wendest, daß sich die Mischung in Fäden auf die Oberfläche der Butter legt. In ungefähr 2 Mi­nuten wird das Gebäck fertig sein und muß alsdann mit einem Schaumlöffel herausgenommen und auf eine Schüssel gelegt werden. Man garnirt es dann mit irgend einer Art eingemachter Früchte und trägt es kalt auf.

923. Vanille-Rüchen. Thue 10 Eier schwer ge­stoßenen und gesiebten Zucker nebst einer halben Stange feingestoßener und gesiebter Vanille in einen Einmache­kessel, füge 6 ganze Eier und 4 Eidotter hinzu, schlage dies auf sehr gelindem Kohlenfeuer mittelst einer Draht­ruthe, bis die Masse warm und dickschaumig geworden ist, nimm den Kessel vom Feuer, schlage die Masse noch so lange, bis sie kalt ist, vermische sie vermittelst eines