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933. Safaf=8nnbmtd)es. Bestreiche die Brodscheiben wie oben, halte etwas Kresse und Brunnenkresse, die gut gewaschen und getrocknet sein muß, bereit, thue sie in einen Napf, menge sie mit etwas Sauce Mayonnaise und Mostricb an und lege sie, wenn es Zeit zum Ser­vicen ist, sauber zwischen die Brodschnitte.

SieDenter Jirtcf.

Diät zur Cholerazeit.

Liebe Marie! Wir haben Beide zum Oeftern die Schrecken einer Cholera-Epidemie durchgemacht und kennen die Sorge, von der in solch trauervoller Zeit eine gewissenhafte Hausfrau erfüllt ist, einestheils ihren Hausgenossen nichts zu reichen, was die ge­fürchtete Krankheit anlocken könnte, anderntheils, ihnen solche Spei­sen zu geben, die sie vor derselben bewahren so weit als wir an unserem bescheidenen Heerde im Stande sind, den Kampf mit der Giftwerkstätte der Natur aufzunehmen.

Da nun, wie die Aerzte meinen, die Drohung über unsrem Haupte schwebt, daß der böse Gast, die Cholera, noch öfter bei uns einkehren werde, so glaube ich unserer Correspondenz keinen unnützen Zusatz zu geben, wenn ich diesen Brief der Beschreibung derjenigen Kost widme, die ich, im Einverständnis! mit unserem Arzte, während der letzten Epidemie, in meinem Hause einhielt.

Ich ließ im Ganzen weniger Vegetabilien, Obst und Fische auf die Tafel kommen, als früher, obwohl ich sie nicht ganz ver­bannte. Anstatt öfter Kartoffeln zu reichen, gab ich lieber so häu­fig als möglich eine gute Schüssel dickem Reis. Die Speisen wa­ren im Ganzen mehr gewürzt und weniger fett als gewöhnlich, sonst aber recht einfach und nicht aus vielen verschiedenen Substanzen zusammengesetzt. Besonders hatte ich Acht, recht frisches Fleisch zu kaufen und immer gute Milch zu benutzen. Saure Saucen, Salate und kalte Gerichte vermied ich, so gut es anging. Gurken­salat z. B. gab ich gar nicht. Das Trinkwasser ließ ich bei Tische immer mit einigen Tropfen Rum oder einem Löffel Rothwein mischen.