Aviewohl es ungerecht wäre, zur Ermittelung des Werthes einer Wissenschaft, unmittelbar den praktischen Maßstab an dieselbe anlegen zu wollen; da in der That jede echte Wissenschaft zuletzt auch auf das praktische Leben nur den wohlthätigsten Einfluß üben kann und muß: so kann hinwiederum der in die Augen springende Vorthcil, den die Naturwissenschaften in dieser Beziehung gewähren, unmöglich geringe geachtet, oder gar außer Augen gelassen werden. So sehr sich die Naturwissenschaften schon von dieser Sette empfehlen, eben so sehr ist dieß auch andererseits der Fall, in wie fern sie sich nämlich als wesentliches Moment sowohl der Begründung als des Verständnisses jener Wissenschaft ergeben, in welcher die höheren Interessen der Menschheit ihre Erledigung finden sollen. Und schon in dieser bloß äußerlichen Reflerion erweisen sie sich für das Gesammtinteresse der Menschheit geradezu untentbehrlich.

