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Art wohlthätig, daß er die mineralischen und organischen Pflanzen­nährstoffe löslich und assimilirbar macht und atmosphärische Dünge- stoffe zuführt, sondern jener Luftwechsel ist auch wesentlich noth- wendig zur Bildung der Wurzeln beim Keimen und zur Unterhaltung ihrer Lebensthätigkeit beim späteren Wachsthum. Kommen die Samenkörner in einen festen Boden zu liegen und in Folge dessen nicht in Verbindung mit dem be­lebenden Sauerstoff der Luft, so keimen sie später, schwächlicher oder gar nicht, und die Wurzeln vermögen sich nicht zu entwickeln und in die Tiefe zu dringen. Eine ganz natürliche Folge davon ist das Kümmern der Pflanzen und eine Mißernte.

Die Bearbeitung des Bodens vermittelt aber nicht nur den höchst wohlthätigen Sauerstoffwechsel zwischen Boden und Atmo­sphäre, sondern auch das Eindringen der atmosphärischen Nieder­schläge und der Wärme in.den Boden und zu den Pflanzen­wurzeln. Feuchtigkeit ist aber nicht nur zur Löslichmachung der Pflanzennährstoffe, sondern überhaupt zum Wachsthum und Ge­deihen der Pflanzen nothwendig, und wenn die Feuchtigkeit in Folge mangelnder Bearbeitung nicht in denselben einzudringen vermag, so müssen die Pflanzen nothwendig kümmern. Aehnlich verhält es sich mit der Wärme. Vermag diese, weil der Boden in Folge mangelnder Bearbeitung erhärtet ist, nicht bis zu einer gewissen Tiefe in die Bodenschichten einzudringen, so bleiben diese kalt, und die Folge davon ist, daß die angebauten Samen nur theilweise und langsam zum Keimen kommen und die Pflanzen kein lebhaftes Wachsthum entwickeln.

Schon aus dem Vorstehenden geht die große Bedeutung der Bodenbearbeitung hervor; sie ist aber noch in mehren anderen Beziehungen nothwendig und wichtig, wie im Nachstehenden näher auseinandergesetzt ist.

Die Bearbeitung des Bodens begünstigt nicht nur den Sauerstoffwechsel zwischen Boden und der atmosphärischen Luft, das Eindringen der Feuchtigkeit und Wärme in den Boden, sondern auch:

a) Die Mengung der Ackerkrume unter sich und die Mengung des Untergrundes mit der Ackerkrume,

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