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damit sich die Pflanzenwurzeln ausbreiten und zu gehöriger Tiefe eindringen und feststehen können. Läßt man es in beiderlei Hin­sicht fehlen, so wird und muß die Folge ein Kümmern der ange­bauten Pflanzen und ein geringer Ertrag derselben sein.

d) Verschiedene Formung der Oberfläche des Bodens. Hierher gehört besonders der Beetbau mit seinen Vortheilen, ferner das Bällen, der Dammbau rc.

e) Die oberflächliche Lockerung und Krümelung des Bodens nach erfolgtem Pflügen desselben, um dem Samen ein angemessenes Bett zu bereiten und die Ernte zu erleichtern.

d) Zerstörung der Unkräuter, welche die Bodenkraft aussaugen, die Culturpflanzen unterdrücken und den Samen der­selben verunreinigen würden.

e) Unterbringung des aufgefahrenen Düngers und der ausgesäeten Samen.

f) Zusammendrücken und Dichtermachen des Bo­dens, namentlich des leichten Bodens, nach dem Wenden, ober­flächlichen Lockern, Krümeln, resp. Besäen.

g) Lockern, Reinigen, Anhäufen des Bodens nach der Saat.

Die unter a bis g angeführten Zwecke der Bodenbearbeitung sind in den weiter unten folgenden Abschnitten ausführlich behandelt.

Wahl, Ankauf und Jnstanderhaltung der Ackergeräthe und Maschinen.

Die Vortheile der Ackerbestellung stellen sich aber nur dann in ihrer ganzen Größe heraus, wenn dieselbe angemessen aus­geführt wird. Dazu gehören nun vor Allem zweckmäßige Geräthe und Maschinen in der erforderlichen Man- nichfaltigkeit.

Dieser Aufforderung sind bisher leider nur die wenigsten Wirth- schaften nachgekommen. Auf den meisten Landgütern findet man noch immer zweckwidrige Ackergeräthe; an eine Mannichfaltigkeit