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1) Man menge gleich' viel Pech oder Theer mit so viel feinem Ruß, daß die Masse hinlänglich flüssig bleibt. Diese Masse kann man in jedem Frühjahr mit einem Pinsel auftragen, oder:

2) Man überstreiche die Eisentheile mit einer so dünnen ' Schicht von Leinöl, daß dasselbe nicht abfließt und nicht in Tropfen

zusammenläuft; dann setze man sie heißem Holzrauche aus und trage nach einer Viertelstunde kaltes Terpentinöl auf, oder:

3) Man reibe 80 Theile sehr fein gesiebtes Ziegelmehl und 30 Theile Bleiglätte mit Leinöl zu einem dicken Teige und ver­dünne denselben mit Terpentinöl. Mit dieser Masse bestreicht man die rein gescheuerten Eisentheile.

Wahl des Gespannes zur Ackerbestellung.

Nicht unwichtig ist die Wahl des Gespannes zur Ackerbe­stellung, indem davon theilweise eine gute und zweckentsprechende Arbeit abhängt. Begreiflicherweise ist hier nur von solchen Gü­tern die Rede, auf welchen Pferde und Hornvieh zur Ackerbe­stellung gehalten werden; auf kleinen Gütern, wo man nur Horn­vieh zur Ackerbestellung hält, kann natürlich von einer Wahl des Gespanns nicht die Rede sein. Wo also gleichzeitig Pferde- und Hornviehgespann vorkommt, da verdienen die Pferde zur Arbeit mit dem Pfluge und mit den Cultivatoren den Vorzug vor dem Horn­vieh, weil jene weit mehr leisten und ebenso gute Arbeit machen als dieses. Eine Ausnahme davon machen nur abhängig gelegene Felder, Aecker mit vielen Haftsteinen, Rodeland mit vielen Wurzeln, vieljährige Klee- und Dreeschfelder, Wiesen- und Weideland, welches in Ackerland umgewandelt werden soll. In allen diesen Fällen verdient der Ochse zum Pflügen den Vorzug vor dem Pferde, weil jener langsamer und stetiger geht, weil in Folge dessen eine bessere Arbeit gemacht wird und die Ackergeräthe weit weniger der Gefahr des Zerbrechens ausgesetzt sind.

Zum Eggen, Walzen, Behacken, Behäufeln, Ziehen der Säe­maschine behauptet wieder das Pferdgespann den Vorzug vor dem Hornviehgespann. Ganz besonders soll man zum Eggen Pferde