jetzt fortgehen. Begleiten Sie mich ein Stückchen. Aber sehen Sie lieber erst nach, ob auch Niemand da ist."

Wantze blickte zur Thüre hinaus und, da er Niemanden sah, gingen die beiden sauberen Herren fort. Die Baronin blieb mit der Wirthstochter im Zimmer und blickte ihnen aus dem Fenster nach, sie sah Beide im Bushyparke verschwinden. Ihrer Gesellschafterin sagte sie, diese Leute hätten über ganz gleich- giltige Dinge gesprochen, sie seien Projektenmacher, der fremde Mann habe ein Luftschiff erfunden und wünsche seine Erfindung zu verwerthen, dies sei Alles. Hierauf entfernte sie sich eben­falls, um mit dem nächsten Omnibus nach Richmond zurück zu fahren.

XIX.

Diana mit ihren Nymphen.

Wir hoffen, es ist unfern Lesern nicht unangenehm, wenn wir in unserer Erzählung zu einer Person zurückkehren, die wir am Anfänge unseres Buches vorgeführt und in den letzten Ka­piteln unbeachtet gelassen haben. Wir meinen die schöne Julia.

An dem Tage, an welchem Zengei mit seinen Freunden nach Richmond fuhr, erwartete sie ihn zwar um sechs Uhr Abends, doch als er nicht kam, wie er versprochen hatte, so beunruhigte fie sich nicht im Geringsten; sie war sogar darauf gefaßt, daß er auch den nächsten Tag nicht kommen werde. Nichts war natürlicher, als daß ihn Lord Neville, den fie als einen Men­schen kannte, welcher für alles Neue, Außergewöhnliche ein leb­haftes Interesse fühlt, so lange als möglich dort zurückhalten werde, und als sie am nächsten Tage den Brief erhielt, worin