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in Erbauungsschriften für Katholische, mit Zurücks drängung katholischer Formen, hervorzogen.

Sollte aber auch die obengenannte äußere Ver- wüstung noch länger abgehallen werden können, s» wäre doch damit noch nicht alles Nebel und alle Gefahr, und zwar der innern Verwüstung, entfernt. Denn wer nicht Demuth und Einfalt des Geistes genug besitzt, sich in der heiligen Gemeinschaft mit der Kirche zu erhalten, der wird den unzähligen Anlässen und Reizen, in Schwärmereyen der Einbildung, in Jrrthü- mer des Verstandes, in Sünden fleischlicher Freiheit verstrickt zu werden, auf die Dauer wohl nicht ent­gehen können; es fehlt ihm, getrennt von der Kirche, an einer Leuchte, an einem Stabe, an einem Führer außer ihm, außer seinem Dünkel.

Diese dreyerley Gefahren sind besonders drohend für die weiblichen Seelen, weil sie, statt eine stille Armelle zu seyn und, nach Paulus, in der Kirche zu schweigen, oder mit Maria zu den Füssen Jesu zu. sitzen, viel lieber reden und herrschen möchten, wozu sie, zumal da ihnen alle gelehrte Bildung fehlt, untüch­tiger sind, als sie glauben können.

Hierzu kommen noch zweyerley Erscheinungen, die die Gährung noch größer machen dürften.

Erstens: religiöse Gemüther, wenn sie nicht einem erleuchteten Führer folgen, lassen sich gar zu leicht zu einem Hasse der Wissenschaften und zur Verachtung aller Gelehrsamkeit verleiten, wodurch sie dann den ganzen gebildeten Theil der Nation wider sich bewaffnen nnd sich als Feinde des Lichts und