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sondern beyde in bestehender Einigung, das acht katho­lische gottgefällige und vor Menschen sich bewährende Kirchenleben ausmachen. Es muß das wahre Kir- chenleben äußerlich werden, damit das innere ge- offenbart, gestärkt, erhöht, erhalten werden kann. Es muß ein inneres Kirchenleben geben, damit das äußere von dem innern durchdrungen und das ewige Heil des Christen gegründet und gesichert werden kann. Gott der Vater will den ganzen Menschen, den innern und äußern, heilig machen; Christus der Erlöser will ja keine Trennung, sondern Einigung; der heilige Geist will die Kirche, die er vereinigt hat, ohne alle Trennung in der Vereinigung erhalten, also auch das innere und äußere Kirchenleben, als das Eine wahre Leben, an den Gläubigen darstellen. Wer nun, diesem heiligen Willen des Vaters, des Sohnes nnd des heiligen Geistes untreu, das äußere Leben der Kirche ohne das innere ausschließend und trennend empfehlen und fördern wollte, der würde nur solche katholische Priester, bilden, die, im Znner- lichen todt, bloß ein äußerliches Kirchenleben führten. Wer dagegen ein. bloß inneres Kirchenleben ohne das äußere ausschließend und trennend empfeh­len und fördern wollte, der würde die Seelen von der Gemeinschaft mit der Kirche entfernt halten und sie eben deßhalb von allen Gnadenmitteln, die im Schooße der Kirche niedergelegt sind, ausschließen, also dem innern Leben selber alle wohlthatigen Ein­flüsse der Kirche entziehen.