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Muth geschenkt hat, nicht nur für die Kirche sondern auch von der Kirche, zu leiden, nicht zwar von ihr, der heiligen, der auserwählten Braut Chri­sti selber, sondern bloß durch nicht wohl unterrichtete Agenten derselben, die bey der reinsten Absicht und bey dem frömmsten Gemüthe einen Ungekannten zu. verkennen das Loos hatten.

Vielleicht mag es zur Ergänzung meiner Lebens­geschichte nicht überflüssig seyn, auch Das noch zu be­merken, daß Napoleon durch seinen Minister in Mün­chen mich bey unserm Könige als einen Römling, und gefährlichen Anhänger des Papstes und somit als einen sehr gefährlichen Priester verdächtig, machte, wie ich aus den nächsten Umgebungen der Königs selbst erfahren habe und späterhin aus einigem Folgen der gemachten Beschuldigung überzeugt wer­den mußte. Doch tacer6 et pati sey mit der heil. Theresia mein Wahlspruch auch dießmal, wie er er von jeher war!

Nur mit dir, o mein Gptt, nicht mit Menschem rede ich über diese Dinge! Du mißverstehst mich, nicht; du hast mich in den acht und sechzig Zähren, meines Daseyns wie deinen Augapfel bewahrt: dn wirst noch ferner mein Hüter, mein Tröster, meine ganze Zuversicht, mein Alles seyn. Du weißt es, daß ich durch deine Gnade bisher für Christus und für die Kirche gelebt habe; und deiner gränzenlosen. Erbarmung traue ich zu, daß du mich in diesem ent­schlossenen Sinne bis zum Lebensende erhalten wer­dest!