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schen Moral, der Religions-Lehre für alle Akademiker und der Erziehungs-Lehre, in die Hände des Königs Maximilian und eile - nach Negensburg an der Donau, um da meinem neuen Berufe als Dom- capitular mich zu widmen.
Selig, daß ich glauben kann, es sey derselbe Gott, voll Gnade und Erbarmung, der mich bisher -geführt hat und noch führt; selig, daß ich hoffen kann, derselbe Gott, der mein Wort in den Hörsälen der Schule so reichlich gesegnet hat an den Tausenden meiner Zuhörer, werde cs auch in Führung des Kirchenamtes zum Heile der Gläubigen in der Diöcese Regensburg wirksam werden lassen. Zn diesem Glauben und Vertrauen gehe ich getrost von der Zsar an die Donau — denn die Erde ist überall des Herrn.
Am 28. Zuni 1829
sollte die Weihe des durch mehr als dreißigjähriges stilles Wirken um die Bildung, des Regensburger Diö- cesanclerus und um das Schul- und Armenwesender Stadt so hochverdienten Regens, Dompfarrers und Domcapitulars Michael Wittmann, zum Au.riliar- bischof vorgenommen werden. Schon lange hatte ich mich auf diese Feier innig gefreut. Der Herr Erzbischof von München und der Herr Bischof von Birth» waren bereits in Negensburg angekommen. Tausende von Menschen waren von nah und fern herbeigeströmt, der Weihe des allgemein verehrten Mannes beizuwoh- nen. Ich wollte als zweiter assistirender Bischof zu-

