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dem allerheiligsten Willen Gottes unterwarf. Er hat alle Beschwerden, die ihm die göttliche Vorsehung in seinem Berufe auferlegt, und deren nicht wenige sind, wie man im Verfolge dieser Aussagen noch sehen wird, großmüthig ertragen; denn er ließ sich durch nichts beugen und war stark in geduldiger Ertragung der Schmähungen und Widersprüche, wie weiterhin im Artikel von seiner Geduld noch gesagt werden wird.
Nie hat man sagen hören, daß er in irgend einer Sache, weder durch Versprechungen noch durch Zwang, bewogen werden konnte, gegen sein Gewissen zu handeln. Er war so fest in dem, was die Vernunft und Gottes Wille von ihm forderten, daß ihn nichts erschüttern konnte.
Ich habe äuch sagen hören, die Herren vom Senat in Chambery hätten ihm ein Monitorium ge- wißer Angelegenheiten wegen abverlangt, welches er nicht für gut fand, ihnen zu gehen. Auf diese Weigerung hin war der Senat sehr aufgebracht und wiederholte sein Begehren, unter Strafe der Beschränkung seiner Einkünfte. Der Selige ließ sich dadurch nicht irre machen, sondern sagte mit Kraft des Geistes: „Gelobt sey unser Herr! Dieser Beschluß ist mir nicht so nachtheilig, als man glauben möchte; im Gegentheile, da man mir mein Zeitliches nimmt, ist es ein Zeichen, daß ich von nun an ganz geistlich werden soll."
Ich weiß, daß ihm ein vornehmer Herr heftig drohte, eine Gewaltthat gegen das hiesige Kloster zu begehen, um eine Dame, die sich in dasselbe geflüch-

