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aber Schmerz und Trübsal schickt, muß man sie auch mit ihm tragen.
So bald der Heilige sich den Händen der Aerzte übergeben hatte, folgte er ihnen genau, indem er sagte: unser Herr wolle eS so haben. Nie tadelte er ihre Vorschriften, und unterwarf sich ihnen, obwohl er wußte, daß andere eine bessere Wirkung auf ihn machen würden. Er hat unserm Orden ein gleiches Benehmen zur Pflicht gemacht. Fragte man ihn nach seinem Befinden, so sagte er unverhohlen, wo es ihm fehle, bemerkte auch wohl dabei, dieß seyen bloß Mittel, die Gott gibt, um sich auf größere Leiden und den Tod selbst gefaßt zu machen. Wenn man, ehe er das Bett hüthen mußte, in ihn drang, einzunehmen, antwortete er: „Man muß einmal sterben; zehn Jahre mehr oder weniger, was verschlagt das?" Nichts, sagte er auch, thue ihm mehr leid, als wenn er sehe, wie die Anderen Mühe mit ihm hätten. Und all' dieses ist wahr, notorisch und öffentlich.
Zwei und dreißigster Artikel.
(Seine Sanftmuth.)
An demselben Tage, den 50. July, um drei Uhr Nachmittag, antwortete sie über den zwei und dreißigsten Artikel.
Ich sage, daß die Sanftmuth unsers Seligen unvergleichlich war; dieß ist eine öffentliche und allen notorische Wahrheit; die ihn aber besonders genau ge-

