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Gehorsam versprach. Daher blieb das Bekenntniß des katholischen Glaubens in Lithauen von nun an fest und unerschütterlich/ so, daß unter andern Jagello verboth, daß zwischen Russen und Katholiken eine Ehe geschlossen werde, außer wenn der Russe, oder die Russin zu den Unfern, d. i. von den Griechen zu den Lateinern übergehe *), wie Damalevicini schreibt. Die Berichte der zwei genannten Schriftsteller finden sich bei Rainald vom I. 1387. Nro. 15. Trotz der Vorsicht Ladislav's Jagello hatte sich im Verlaufe der Zeit doch der griechische Ritus und mit ihm also auch das griechische Schisma in einigen Orten Li- thauens eingeschlichen. Allein man brauchte nicht erst auf Possevin zu warten, um die Schismatiker zur katholischen Einheit zurückzuführen. Schon ein Jahrhundert vorher hatte dieses der Herzog Alexander, ein eifriger Katholik, glücklich bewerkstelligt. Man ziehe hierüber den öfter erwähnten Karamsin im V. Kap. des VI. Bandes und Rainald i. I. 1501 unter Nro. 38 zu Rathe; der Letztere führt auch eine Bulle Alexander VI. vom 23. Aug. desselben Jahres an; sie behandelt einige Fragen, welche den griechischen Ritus betreffen, und die selbst nach der Wiedervereinigung gestattet wurden. Was Possevin betrifft,. so beschäftigte er sich nebst der Friedensvermittlung zwischen Rußland und Polen, nicht mit der Wiedervereinigung Lithauens, das schon katholisch war und auch damals von einem katholischen Fürsten, dem Könige von Polen nämlich, regiert wurde; sondern vielmehr mit der Vereinigung Rußlands, weshalb er auch mit dem russischen
') Ne rassig et catholicig matrimonium inter* 80 contrahore H- ceret, nisi vussus vel russa a suis ad nostros, hoc 08t a grae- cis ad latinos trausirct.

