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deren wir hier Erwähnung gethan haben, finden sich in dem römischen Bullarium, das bei Mainardi gedruckt wur­de. Man thut also Clemens VIII. sehr unrecht, wenn man behauptet, er habe den Ritus der Russen abändern wollen; eben so unrecht und falsch ist es daher auch, wenn man die Verschiedenheit des RituS für ein Hinderniß der Verek-igung der russischen mit der lateinischen Kirche halt.

Nachdem nun auf den Ungrund jener Drohungen und der Gewalt, die der fragliche Artikel erwähnt, hingewie­sen, untersuchen wir weiter folgende Behauptung:Nichts desto weniger brachte man es durch diese Mittel dahin, eine aufrichtige und innige Vereinigung zwischen Leiden Kirchen zu vermitteln; da jedoch seit dem I. 1653 die un- irten Griechen Kleinrußlands die Einführung eines frem­den CultuS nicht duldeten, so trennten sie sich gänzlich von der Union, unterwarfen sich freiwillig dem Zar Alerei Michaelowitsch, und kehrten in den Schooß der griechisch­ruffischen Kirche zurück." Die unirten Griechen, von

denen hier die Rede ist, sind nichts anders, als die Kosa­ken Kleinrußlands, welche sich schon früher gegen ihren Herrn, den König von Polen, empört hatten. Was ihre Religion betrifft, so gelang es ihnen schon i. I. 1622, in Kiew vaS Schisma wieder einzufnhren, indem sie einen neuen Metropoliten und andere Bischöfe, und zwar Schis­matiker, weihen ließen, welche überdieß die Katholiken

hart verfolgten; so, daß Viele an verschiedenen Orten ih­rer Güter und Kirchen beraubt, und Viele getödtct wur­den, unter welch letzteren auch der durch die heil. Union berühmte Märtyrer, der selige Erzbischof Josaphat, sich

befand. Dieses geschah i. I. 1624 zu Witebsk, wie

Kulczynski in seinem Werke: Specimea Eccleiiae Ruthe-