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nieae auf der 129. Seite berichtet. Benedict XIV. erwähnt öfters dieses Märtyrers, welcher von Urban VIII. unter die Seligen gezählt wurde, in den Büchern: äs
Aervoruin Do! Beatiftcatione, ct Beatorum Canoniza- tlone ; und schon Kulczynski hatte in seinem Appendix zum genannten Werke verschiedene auf sein Martyrthum bezügliche Dokumente geliefert. Die Hartnäckigkeit der rebellischen Kosacken war der Art, daß sie endlich i. I. 1650 von dem König von Polen ein Diplom erhielten, wodurch, wie der eben genannte Autor auf der 130. Seite desselben Werkes schreibt, einige bischöfliche Stühle mit mehren unirten Kirchen und Klöstern den Schismatikern eingeräumt und zuerkannt wurden. Und obgleich der König im I. 1668 dieses Decret widerrief, und verordnte, daß den Katholiken Alles zurückgegeben werden müsse, so hörte doch das Schisma nicht ganz auf. Da ferner während dieser Unruhen die Kosacken die Hilfe des russischen Monarchen Alexei Michaelowitsch anriefen, so hielt dieser i. I. 1654 hierüber eine zahlreiche Versarnmlung in Moskau. Hier suchte man, wie Levesque in seiner Histoire de Russie unterm Jahr 1654 schreibt, die Religion in diese Angelegenheit zu mengen, und zwar unter dem Vorwände, daß die Kosacken in Ausübung ihres Cultus gehemmt wären. ES wurde beschlossen Kommissäre abzuordnen, um ihnen und den unter ihrer Herrschaft befindlichen Städten den Eid abzufordern. — Dieß ist der wahre Hergang der Sache, die in dem genannten Artikel auf das Jahr 1653 verlegt wird. Die Eroberung, welche damals das Schisma machte, beschränkte sich also auf eine Anzahl Kosacken, d. i. jener Barbaren, die in Kleinrußland dem König von Polen unterworfen waren. Der Ruhm Alexei's beschränkt sich demnach bloß darauf, einigen aufrührischen Barbaren

