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seinen Schutz gewährt und diese Gelegenheit benutzt zu Haben, seine Herrschaft weiter auszudehnen.

Peter der Große, der Sohn Alerei's Michaetowitfch und erster russischer Kaiser, wird aber von unserm fraglichen Artikel ganz mit Stillschweigen übergangen, obwohl er auch in Betreff der Religion in seinem weiten Reiche Vieles ab- anderte. Da die Geschichte dieses Kaisers für uns weder zu alt noch zu neu genannt werden kann; so könnte man sagen, sie sey vergessen worden, indem man auf den Ar­tikel mit vollem Rechte den Ausspruch des Aristoteles an- wenden könnte, von dem gleich am Eingänge unserer Be- merkungen die Rede war. Wie "dem auch sey, so kann uns das jenseitige Stillschweigen wohl nicht zu Gleichem verpflichten. Es darf übrigens hier nicht übersehen wer­den, daß, was die katholische Religion betrifft, Peter der Große nicht bloß zu Drohungen und zur Gewalt seine Zuflucht nahm, sondern, daß er sie auch durch Spott zu bekämpfen suchte. Was den ersten Punkt be­trifft, so lese man hierüber das, was in dem weiter oben genannten Werke des gleichzeitigen Kulczynski: Spccimen Ecclesiae Ruthenicac geschrieben ist. Es wird da auf der 136. Seite erzählt, wie Peter der Große 1705 mit einem starken Heere in PolotSk einzog, und hier den 12. Juli zur Kathedralkirche kam , ibidcmque Religiosos offi­cium vespcrtinum canentes in odium unionis sanctae trucidari jussit. *) Nachdem auf diese Weise einige Reli­giösen getödtet worden waren, und zwar einer derselben durch die Hand Peter des Großen selbst, hatten die An­dern das Schicksal: daculis contusos ac foedc vul-

') Hier ließ er die Mönche, welche eben die Vesper sangen, a»S Haß gegen die heil. Union niedermetzrln.